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Freitag, 11. april 2008 5 11 04 2008 22:36
In der heutigen Zeit mit dem stark zunehmenden Internet-Handel stellt man sich auch beim Radkauf

die Frage: Wo kaufe ich mir jetzt mein neues Traumbike ?

Folgende Entscheidungsfragen:

  1. Preis:

    hier ist durch die Vielzahl der Versandhändler (B.O.C., Radsport Bornmann, Canyon, Roseversand, Brügelmann, Bike-Discount, Zweirad Stadler usw.) reichlich Angebot vorhanden. Durch den einfachen Preisvergleich kann man schnell das günstigste Angebot herausfinden.

    Voraussetzung ist aber, daß man wirklich gleiche Angebote findet, mit gleicher Ausstattung bis in Detail (Wichtig !)

  2. Individuelle Auswahl:

    Rahmengrößen: hier ist meines Erachtens das größte Risiko beim Versandhandel. Denn wer von uns Hobbyradlern weiß schon, welche Rahmenhöhe wirklich paßt. Dazu das evtl. Problem, daß es verschiedene Rahmengeometrien und damit verschiedene Berechnungen gibt.

    Kann ich mir mein Rad mit Komponenten zusammenstellen wie ich es will, oder werden nur fertige Pakete verkauft. Das fertige Paket soll hier aber nicht nur negativ bewertet werden. Denn wer kann schon beurteilen, daß die oder jenes Detail für mich entscheidend ist. Die Frage ist für den Anfänger sicher von untergeordneter Bedeutung.

  3. Kundenservice:

    hier genauso das Problem, daß ich bei größeren „Reparaturen“ sicher mit einem größeren Aufwand durch den Versand rechnen muß. Gleiches gilt bei

  4. Garantiefällen:

    alles wieder zusammenpacken und zurückbringen oder schlimmer noch zu Post und damit hohe Gebühren für den Versand

  5. Fazit:

      • für einen „Schrauber“ ist der reine Versandhändler sicher mit wenig Risiko verbunden. Dieser ist aber sogar in der Lage, alle Komponenten einzeln und am billigsten zusammenzukaufen und zu montieren. Kein Problem

      • Aber für mich gesprochen: Ich habe keine kleine Radwerkstatt zu Hause und fühle mich damit schon meinem Händler verbunden. Wenn was hackt, dann kann ich schnell hin, die Reparatur wird schnell erledigt und bei Garantiefällen sowieso kein Problem.

      • Individuelle Zusammenstellung: größter Vorteil beim Händler ! Denn wenn ein Teil nicht paßt, dann kann ich dort wechslen, bis das Rad eben auf meine Körpermaße paßt – und erst dann habe ich die Sicherheit, daß meine Mühle zu mir paßt.

      • Nachteil beim Händler ist sicher, daß jeder nur eine gewisse Auswahl an Marken führt und damit evtl. die Auswahl eingeschränkt ist. Aber kurz mal überlegen, ob für den Hobbyradfahrer wirklich die Marke „xyz“ notwendig ist. Das ist sicher ein schwieriges Thema, denn jeder hat halt so seinen „Vogel“ bzw. Vorstellungen.

      • Den vielleicht höheren Kaufpreis möchte ich hier auch nicht als entscheidend sehen, denn bei evtl. Garantiefällen, Reparaturen und sonstige Änderungen ist bei einem Händler sicher „auch was zu machen“.

      • Und die Beurteilung, ob der, mein Händler wirklich gut ist, das ist leicht herauszufinden. Einfach im Bekanntenkreis fragen, dann kommt man schnell auf einen geeigneten Händler

      • Oder man fragt beim Versandhändler genau nach den Preisen für Reparaturen und Service. Wenn das gesamte Paket paßt, dann soll man aber beim Versandhändler ruhig zugreifen. Hier hat der Versand sicher enorm aufgeholt.

Ausführlicher Bericht in der aktuellen TOUR 4/2008

von Clicker - Community: Sport
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