Ich bedanke mich bei Nicole und will jetzt gleich ihren Artikel
aufgreifen und folgendes zur Erklärung und meiner Absicht beschreiben - ich hoffe, daß ich es einigermaßen verständlich rüberbringen kann:
- als meine vorrangige Zielgruppe waren die Hobbysportler gemeint, die für sich selbst das Ziel haben, ihre Leistung zu verbessern.
- nätürlich haben auch "die anderen" hoffentlich ein Ziel - ohne solches hat nichts Erfolg. Und wenn´s nur der Arzt sagt, daß ich mich mehr bewegen muß, dann sollte das Ziel damit klar und
deutlich vorliegen: Verbesserung der Gesundheit !
- immer das gleiche Missverständnis beim "Trainingsplan". Gerade ein Plan führt zum Krampf und zu Fehlern, denn was hilft der beste Plan, wenn ich schon bei kleinsten
Einflüssen (falsches Wetter, zuwenig oder gar keine Zeit usw.) nicht mehr weiß wie ich jetzt umstellen soll. Vorraussetzung dafür aber schon, daß ich einen vernünftigen Plan ausgearbeitet habe.
- Und auch den Weitblick haben und die Sicherheit, daß ich z. B. bei einer längeren Schlechtwetter-Periode ohne Radtraining auch ein Alternativ-Training durchzuführen im Stande bin. Hier die
wichtige Möglichkeit eines Regenerationstrainings einzubauen
oder eben das Ausgleichstraining anzuwenden.
- und das Wissen und Gefühl der Trainingssteuerung - sowohl das
Wechselspiel zwischen den Belastungsintensitäten in der richtigen Folge als auch das Wechselspiel bei den verschiedenen Sportarten als Ausgleichstraining zur Vermeidung evtl. muskulärer Probleme
(ich sage einfach z.B. einen Muskelkater weil ich mal wieder was mache was vollkommen ungewohnt ist)
- natürlich gibt es (beneidenswerte) Sportler die konsequent einen Wochenplan durchziehen können, aber diese Gruppe soll hier nicht als Beispiel gelten.
- dann aber ein Trainingslager am Anfang der Saison von z. B. einer Woche, bei der jeder versucht so viel wie möglich zu trainieren mit der Folge, vollkommen platt zurückzukommen und fast einen
negativen Trainingseffekt erzielt zu haben. Na dann Bravo......!
- Wie oft kommt es zu dem Ergebnis, daß ein Renn-fahrer, -läufer oder egal was plötzlich die besten Leistungen bringt, nur weil er im Grunde weniger trainiert hat (Beispiele:aufgrund einer
Verletzung auf Alternativen umsteigen mußte usw.)
- Ich weiß, ich wiederhole mich in meinen Ausführungen, aber so ist´s halt.
- Es muß einfach das Verständnis wachsen, wie ich mein Training - und jetzt bin ich wieder bei der Abwechslung - so gestalte, daß es nicht eintönig wird, sowohl vom Spass als auch von der
Belastungsintensität.
- Und hier komme ich wieder auf Nicole zurück, daß es im Grunde das Beste ist, wenn man verschieden Formen des "Trainings" machen kann. Einseitigkeit kann für den Hobbysportler problematisch
sein.
So jetzt sollte es soweit zur Erklärung reichen und werde im weiteren Verlauf noch auf die Wichtigkeit dieser Thematik eingehen.