Freitag, 11. april 2008 5 11 /04 /2008 22:47
Radfahren kann jeder - aber mit dem Rennrad richtig umzugehen bedeutet mehr, als im Sattel zu sitzen und zu treten. Von der Wahl des geeigneten Materials über einen effektiven Trainingsaufbau bis zur Taktik reichen die Facetten des Straßenradsports. Dieses Buch gibt Ihnen einen in zehn Kapitel gegliederten Ratgeber an die Hand, der in kompakter Form die wichtigsten Daten, Fakten, Tipps und Tricks rund um die Königsdisziplin auf zwei Rädern darstellt. Ob Einsteiger oder Lizenzfahrer, die 100 besten Tipps für Rennradfahrer sollen Sie mit viel Freude auf dem Weg zu einem erfolgreichen Saisonhöhepunkt begleiten.




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Freitag, 11. april 2008 5 11 /04 /2008 22:36
In der heutigen Zeit mit dem stark zunehmenden Internet-Handel stellt man sich auch beim Radkauf

die Frage: Wo kaufe ich mir jetzt mein neues Traumbike ?

Folgende Entscheidungsfragen:

  1. Preis:

    hier ist durch die Vielzahl der Versandhändler (B.O.C., Radsport Bornmann, Canyon, Roseversand, Brügelmann, Bike-Discount, Zweirad Stadler usw.) reichlich Angebot vorhanden. Durch den einfachen Preisvergleich kann man schnell das günstigste Angebot herausfinden.

    Voraussetzung ist aber, daß man wirklich gleiche Angebote findet, mit gleicher Ausstattung bis in Detail (Wichtig !)

  2. Individuelle Auswahl:

    Rahmengrößen: hier ist meines Erachtens das größte Risiko beim Versandhandel. Denn wer von uns Hobbyradlern weiß schon, welche Rahmenhöhe wirklich paßt. Dazu das evtl. Problem, daß es verschiedene Rahmengeometrien und damit verschiedene Berechnungen gibt.

    Kann ich mir mein Rad mit Komponenten zusammenstellen wie ich es will, oder werden nur fertige Pakete verkauft. Das fertige Paket soll hier aber nicht nur negativ bewertet werden. Denn wer kann schon beurteilen, daß die oder jenes Detail für mich entscheidend ist. Die Frage ist für den Anfänger sicher von untergeordneter Bedeutung.

  3. Kundenservice:

    hier genauso das Problem, daß ich bei größeren „Reparaturen“ sicher mit einem größeren Aufwand durch den Versand rechnen muß. Gleiches gilt bei

  4. Garantiefällen:

    alles wieder zusammenpacken und zurückbringen oder schlimmer noch zu Post und damit hohe Gebühren für den Versand

  5. Fazit:

      • für einen „Schrauber“ ist der reine Versandhändler sicher mit wenig Risiko verbunden. Dieser ist aber sogar in der Lage, alle Komponenten einzeln und am billigsten zusammenzukaufen und zu montieren. Kein Problem

      • Aber für mich gesprochen: Ich habe keine kleine Radwerkstatt zu Hause und fühle mich damit schon meinem Händler verbunden. Wenn was hackt, dann kann ich schnell hin, die Reparatur wird schnell erledigt und bei Garantiefällen sowieso kein Problem.

      • Individuelle Zusammenstellung: größter Vorteil beim Händler ! Denn wenn ein Teil nicht paßt, dann kann ich dort wechslen, bis das Rad eben auf meine Körpermaße paßt – und erst dann habe ich die Sicherheit, daß meine Mühle zu mir paßt.

      • Nachteil beim Händler ist sicher, daß jeder nur eine gewisse Auswahl an Marken führt und damit evtl. die Auswahl eingeschränkt ist. Aber kurz mal überlegen, ob für den Hobbyradfahrer wirklich die Marke „xyz“ notwendig ist. Das ist sicher ein schwieriges Thema, denn jeder hat halt so seinen „Vogel“ bzw. Vorstellungen.

      • Den vielleicht höheren Kaufpreis möchte ich hier auch nicht als entscheidend sehen, denn bei evtl. Garantiefällen, Reparaturen und sonstige Änderungen ist bei einem Händler sicher „auch was zu machen“.

      • Und die Beurteilung, ob der, mein Händler wirklich gut ist, das ist leicht herauszufinden. Einfach im Bekanntenkreis fragen, dann kommt man schnell auf einen geeigneten Händler

      • Oder man fragt beim Versandhändler genau nach den Preisen für Reparaturen und Service. Wenn das gesamte Paket paßt, dann soll man aber beim Versandhändler ruhig zugreifen. Hier hat der Versand sicher enorm aufgeholt.

Ausführlicher Bericht in der aktuellen TOUR 4/2008

von Clicker - Community: Sport
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Mittwoch, 9. april 2008 3 09 /04 /2008 22:42
Zu folgendem Thema werde demnächst was schreiben:
Habe jetzt leider zuwenig Zeit - aber dieser Hinweis muß schon sein:

Wasseradern, Störfelder, Erdstrahlen, Currygitter usw.


Habe beim Hausbau vorher einen Rutengänger gehen lassen um evtl. Wasseradern und dgl. auszuschliessen.

Man kann davon halten was man will, aber wenn man eine evtl. Störung ausschliessen kann dann schadet es nicht.

Über den Sinn (oder Unsinn) wird sehr viel diskutiert.

Meine Erfahrungen sind aber schon sehr interessant.

Aber jetzt fällt da der Begriff  "KOMMUNIKATIONS-SYNERGETIK" - und alles was ich bisher gehört habe wird durch diese Thematik  "über den Haufen geworfen".

Fortsetzung folgt !
von Clicker - Community: Gesundheit
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Dienstag, 8. april 2008 2 08 /04 /2008 22:09
Hier ein wichtiger Tip: die Laufserie im bayerischen Oberland, die Raiffeisen-Oberland-Challenge

Bereits am 26.04. startet mit dem Geretsrieder Stadtlauf der erste Wertungslauf zur Oberland-Challenge.

Das ist eine Laufserie von 10 Läufen, bestehend aus einem bunten Mix von 5 Kategorien aus Stadt-, Country-, Berg- (für Schüler nicht-hier nur 4 Kategorien), Wald- und Seenläufen.

Jeder Erwachsene muss bei 5 Läufen und in jeder Kategorie starten um in die Gesamtwertung zu kommen. Bei Schülern sind 4 Kategorien notwendig.

Hier wird die Vielseitigkeit als Herausforderung gesehen.
Viele haben sich dadurch z. B. erstmals an einen Berglauf "herantrauen müssen".

Nicht lange überlegen ! Die Zeit drängt ! Auf geht´s !

Weiter Info´s unter Oberland-Challenge.de
von Clicker - Community: Sport
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Sonntag, 6. april 2008 7 06 /04 /2008 10:24

Das ist die Zukunft:

Ich hoffe nur, daß die Geräte noch kleiner werden, denn wie auf dem Bild zu erkennen ist, sind damit natürlich zwei Geräte notwendig.
Aber grundsätzlich sind mit diesen Techniken eine vollständige und sofortige Trainingssteuerung möglich.



Paris-Marathon: Online-Monitoring mit Bluetooth

Webcast verfolgt Vitaldaten und Fortschritt eines Teilnehmers



Bluetooth-Monitoring für Sportler
(Foto: alivesport.com)

Paris (pte/05.04.2008/06:05) - Einen Live-Webcast der besonderen Art haben die australische Alive Technologies http://www.alivetec.com und die französische Cyberfab http://www.cyberfab.net für den Paris-Marathon morgen, Sonntag, angekündigt.

Mit Bluetooth-Sensoren und einem Mobiltelefon wird auf AliveSport http://www.alivesport.com der Fortschritt eines Teilnehmers bei dem Sportereignis ebenso in Echtzeit verfolgt wie die Vitaldaten des Läufers. "Diese Demonstration zeigt das Potenzial neuer Coaching- und Personal-Monitoring-Services, die ermöglichen, aktiv an der Verbesserung der eigenen Fitness und Leistung mitzuwirken", erklärt Michael Setton, CEO bei Cyberfab.

Vollständiger Artikel bei pressetext.de




Meine Anmerkungen dazu:

In der Praxis bedeutet das:

positiv:

  • der Trainer kann am PC das Trainingsprogramm zeitgleich überprüfen und evtl. sofort korrigieren.

  • Vermeidung von falschem Training bzw. Überbelastungen

  • damit laufende medizinische Kontrolle bzw. Nachvollziehbarkeit von Krankheitsbildern

negativ:

  • hoher technischer Aufwand und Kosten - auch wenn wie angegeben, Leasing möglich ist.

  • wird damit der Sportler zu "ferngesteuerten Marionette" ? Der Trainer überwacht jeden Schritt seines Athleten....

  • Gefahr, daß man sich von der Technik abhängig macht. Ich meine damit, daß die Gefahr groß ist, daß ich das Gefühl für meinen Körper / Verfassung verliere. Im Hochleistungssport sicher ein wichtige Bereicherung. Aber im Hobbysport fraglich....




Das Altbewährte dazu:


Das Komplettpaket von POLAR:
Alles was man an Daten auf dem Rad benötigt
POLAR CS 600

von Clicker - Community: Sport
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Samstag, 5. april 2008 6 05 /04 /2008 22:17
Hab mal wieder schnell am Abend ein wenig Kraftübungen gemacht.
Schlau nur, daß ich nur kurz etwas rumgehopst bin um warm zu werden - und war natürlich zu wenig.
Denn ich habe natürlich heute wieder Muskelkater
Sehr vorbildlich - aber was soll´s. Jetzt weiß ich wieder welche Muskeln mein Körper hat.

Zum Thema:

Ich bin nur zum Testen mal in ein Fitness-Studio gegangen. Das hat mir gereicht. Die Blödmänner, die laufend vor dem Spiegel ihre Mukis begutachten, das nervt. Vielleicht hat sich das inzwischen gebessert, weiß ich nicht.
Sonst habe ich mit ein paar Lang- und Kurzhanteln im Verein trainiert. Und für Skilanglauf "the one and only" AKZ-Gerät. Ein Zuggerät zum trainieren der Armmuskulatur - das Beste, das es gibt. Da wächst der "Schiebermuskel" !

Und sonst nur Übungen mit dem eigenen Körpergewicht !
Das hat, wenn es richtig und mit Wiederholungen ausgeführt, nahezu den gleichen Effekt und ist natürlich billiger und mit weniger Aufwand verbunden.

Ich würde mal vorschlagen: 2 mal pro Woche / 10 Übungen / jeweils 3 Wiederholungen
Nicht übertreiben, die Muskulatur muß sich auch erholen können. Wenn es öfter sein muß, dann besser auf bestimmte Muskelbereiche konzentrieren und in jeder Einheit auf andere Bereiche festlegen.

Nach 3 Wochen wird jeder eine Verbesserung der Körperspannung feststellen.

Hier ein empfehlenswerter Link mit reichlich Vorschlägen und Beschreibung bei www.pzw-bayern.de.

von Clicker - Community: Sport
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Samstag, 5. april 2008 6 05 /04 /2008 21:31
Wenn Du denkst, daß Du wegen Deines Übergewichts keinen Sport treiben kannst, dann bist Du gewaltig auf dem Irrweg. Denn wenn nicht mit Sport - oder zuerst besser - mit mehr Bewegung wie soll das den sonst gehen ?

Irgend eine Super-Blitz-Diät oder sonstigen Kram ?
Vergiss es !

Nicht gleich in Übereifer verfallen und gleich ins nächstbeste Fitness-Studio gehen oder sofort in einen Sportverein eintreten.

Ich habe ja schon mal erwähnt, daß sich für den Anfang als sehr gute Möglichkeit das Nordic Walking eignet. Ist jedenfalls ein Versuch wert.
Man braucht nicht gleich ein tolle Ausrüstung, nur die Stöcke sollten passen (
Körpergröße in cm x 0,68 (früher 0,7)) - mehr dazu bei www.nordic-walking-infos.de.

Ganz wichtig: Nordic Walking ist bei jedem Wetter mögich !
Da gibt es keine Entschuldigung. Gibt nichts schöneres als beim größten Sauwetter raus, daß der Dreck nur so spritzt !

Und die Belastung so wählen, daß man sich noch locker unterhalten kann, dann ist man im nötigen Fettverbrennungsbereich (
aerobes Ausdauertraining). Also keinen hochroten Kopf und die Zunge am Boden.
Suche Dir einen "Leidensgenossen" und dann machts noch mehr Spaß !

Nicht den Fehler begehen, zu schnell anzugehen. Es darf vom Gefühl keine Quälerei sein, es muß trotzdem Spaß machen. Die Umstellung ist schon "Belastung" genug !

Schwimmen und natürlich Radfahren sind weitere Möglichkeiten, da hier hohem Übergewicht das Körpergewicht nicht voll die Gelenke belastet.

Und am Anfang nicht zu viel auf einmal. Nicht gleich jeden Tag, daß die Knochen schmerzen sondern auch hier dem Körper die dringend notwendige Zeit zur Erholung geben.

Habe am Anfang etwas Geduld und auch genügend Biss. Es ist sicher ein großer Schritt und Überwindung, dies Veränderung anzufangen.
Aber die Einsicht, daß dies notwendig ist, vielleicht sogar schon der Größere!

Durchhalten und Viel Erfolg !

Das hat noch keiner bereut !
von Clicker - Community: Gesundheit
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Freitag, 4. april 2008 5 04 /04 /2008 18:39

Ich freue mich schon wieder !


Endlich geht´s wieder los: Die Pollen, meine Freunde sind wieder auf ihrem Feldzug gegen die überempfindlichen Nasen bzw. Schleimhäute.

Wie schön wäre es denn, wenn man diese Belastung loswerden könnte.
Ich habe schon alles dagegen unternommen und die schlimme Zeit hat sich inzwischen auf ein paar wenige Tage verringert.

Mir hat eine klassische homöopathische Behandlung geholfen. Dazu glaube ich (jetzt schon wieder mein Glaube - aber ich meine, daß dies immer aus einem Puzzle mit vielen Einzeiteilen besteht), daß das Mittel, mein guter Honig aus heimischen Gefilden als fast schon "Hauptnahrungsmittel" und meine  "Wasser und Salz"-Behandlung hier einen großen Anteil haben.

Dazu kann aber auch durchaus sein, daß sich im Laufe der Jahre eine Veränderung ergeben kann.
Als Kind hatte ich sehr starken Heuschnupfen aber beim Sport war alles einigermaßen erträglich. Dazu kam, daß ich auch auf die Sonne allergisch reagiert habe und nach dem Baden immer einen höllischen Juckreiz bzw. Nesselsucht an allen "angenehmen" Stellen bekam. War aber laut Heilpraktiker keine Sonnenallergie. So hatte ich wenigstens eine Ausrede wenn ich nicht zum Baden gehen wollte.....(war nie ein "Bade- und Bräunungsfreund").
Dazu habe ich gemerkt, daß die Belastung am Schlimmsten war, wenn zur richtigen Zeit auch noch die Ozonwerte hoch waren - dann war ich total am Ende !
Wie gesagt: ich habe hoffentlich das Schlimmste in meiner Allergiker-Karriere hinter mir und kann bin zufrieden wenn es so bleibt.

Was mich nur bei der ganzen Problematik wundert, daß zunehmend auch ältere Menschen plötzlich mit Allergien zu kämpfen haben.
Meinen Vater (69), früher nie besonders verständnisvoll für dieses Problem, hat es seit letztem Jahr auch erwischt: tränende Augen und Schnupfen.

Seitdem "versteht er die Welt nicht mehr....!"

Was ist nur los mit unserer Umwelt ?

Allergien sind weltweit auf dem Vormarsch - und die Schulmedizin behandelt nur die Symptome (und kann sowieso nichts anderes..."Anmerkung der Redaktion...").

Der Ursache wird nicht auf den Grund gegangen bzw. nicht offengelegt.
Was spielt denn alles eine Rolle, daß unser Organismus so verrückt spielt ?
Man sollte mal die gesamten Lebensumstände auf den Prüfstand stellen.
Hiezu gibt es viele interessanten Ansatzpunkte !

Ich werde auf dieses Thema zurückkommen.

WICHTIG:
Ich möchte hier klar zum Ausdruck bringen, daß ich hier meine persönlichen Erlebnisse bzw. Erfahrungen beschreiben und nicht irgendein "oberschlaues" Rezept weitergeben will. Meine Meinung ist nur, daß man etwas über den Tellerrand hinausschauen sollte und nicht nur zum nächsten Arzt gehen, Mittelchen hier, Pillen da, und dann soll alles schnellstmöglich wieder gut sein.
Und hier vertraue ich einfach der Homöopathie mehr als den Pillen oder ähnlichem.
Natürlich habe ich aber auch Antihistaminika zur Hand, aber nur wenn´s gar nicht mehr geht, denn quälen will ich mich auch nicht (mehr). Doch nehme ich das Zeug nur, wenn ich aus wichtigen Gründen nicht "rumhängen" kann und will.
Realistisch bleiben !
von Clicker - Community: Gesundheit
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Donnerstag, 3. april 2008 4 03 /04 /2008 21:51

"Schnell halt....."


Das waren noch Zeiten als ich bis zum Jugendalter mit meinen Eltern und Freunden in den Bergen gewandert bin.
Reine Bergtouren vom Auto weg zu Fuß rauf und wieder runter. Am Ende meiner Bergsteiger-Zeit bin ich auch einmal einen schwachen 2er gestiegen. Das war aber nix für mich.

Mehrere Gletscher-Touren waren da schon viel schöner. Bin in den Zillertalern vom Ahrntal aus einige Gipfel gegangen und der Höhepunkt war in der Schweiz das Finsteraarhorn  (Tourbeschreibung) mit über 4000m. Das war der Wahnsinn und danach war Schluß mit dem reinen Bergsteigen.

Durch mein gezieltes Ski-LL-Training habe ich mir nicht mehr die Zeit zum Bergsteigen genommen.
Und das Mountain-Biken war dann das einzige Mittel um in die Berge zu kommen und vielleicht noch "schnell" einen Gipfel mitzunehmen. Schnell halt....

Früher Birkarspitze im Karwendel in zwei Tagen.
Später - schnell halt - mit dem Bike zum Karwendelhaus und fix rauf auf die Birkarspitze - tlw. im Lauf. Geht ja leicht.

Oder nur schnell nach der Arbeit rein nach Krün und die Karwendeltour zügig mit dem Bike fahren.

Oder für´s Gipfelglück zweimal in der Woche von Ohlstadt rauf auf dem Heimgarten-Gipfel im Berglauf und in knapp drei Stunden war ich wieder zu Hause. Schnell halt.....

Das Berglauf-Training war übrigens das Beste EB-Training und habe mir damit die höchste Leistung, die ich jemals hatte, antrainiert. Da wächst die Pumpe !
Aber nur wenn man konsquent die richtige HF läuft - ja nicht überziehen, sonst geht der Schuss gewaltig in die Hose.
Darum: sportmedizinische Untersuchung unerlässlich !

Und jetzt wenn meine Kids langsam heranwachsen, werd ich hoffentlich wieder mal in die Berge gehen. Vorausgesetzt den Kleinen gefällts. Aber zeigen will ich ihnen das Schöne am Bergsteigen schon.
(hierzu die Anmerkung bzgl. Kindersport: die Eltern müssen den Sport bzw. das damit verbundene Erlebnis und Bereicherung vorleben !)
Nur werde ich da Touren aussuchen, bei denen ich sicher nicht mit dem Bike rauffahren kann, denn ewige "Hatscher" (versteht hoffentlich jeder, oder..?) tu ich mir bestimmt nicht mehr an.

Einfach etwas langsamer und nicht mehr "Schnell halt.."

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Donnerstag, 3. april 2008 4 03 /04 /2008 20:03

Die Lust der Kids am Sport

Ausdauersport eine Sportart für Kinder ?

Kinder toben, rennen und springen von Natur aus gern und fördern damit unbewußt ihre Kondition. Spiel und Spaß schulen die Ausdauer bereits bei Knirpsen. Damit die Lust am Ausdauersport die Pubertät "überlebt", müssen vor allem Jugendliche vielseitig motiviert werden.

Aber das ist die schwierige Frage – die Ausdauer beibehalten !



Mit Wettkämpfen will man auch beim Nachwuchs das Interesse für den Ausdauersport wecken. Wenn nicht nur der Sieg im Vordergrund steht, ist dies eine sehr gute Möglichkeit. Nur müssen die Kids dies auch verkraften, daß sie u. U. hinterherlaufen. Hier ist sicherlich reichlich Fingerspitzengefühl gefragt. Leider sind die Kinder aber auch schon so selbstkritisch, daß sie sich hierbei selbst unter Druck setzen. Und wenn sich dann der gewünschte Erfolg nicht einstellt, dann wird’s schwierig.

Der positive Effekt des Ausdauersports wirkt sich aber das ganze Leben lang aus: Insbesondere Herz und Gefäße werden durch lang andauernde Belastungen gestärkt, das gilt für einen Zehnjährigen ebenso wie für seinen Großvater. Beispielsweise wird die Pumpleistung des Herzens erhöht und die maximale Herzfrequenz nimmt ab. Auch die Atmung und der passen sich bei Jung und Alt mit dem Training an.

In der Realität ist es um den langen Atem der Jünsten allerdings schlecht bestellt: Eine internationale Studie mit 100.000 Kindern zeigt, daß die Ausdauerfähigkeit in den letzten 20 Jahren um zehn Prozent abgenommen hat.

Warum das wissen wir alle schon lange: PC-Spiele, Fernseher, Hausaufgaben und Lernen usw. .
Und das obwohl das Angebot bzw. Möglichkeiten durch verschiedene Sportvereine und Einrichtungen genügend vorhanden sind.
Noch einfacher wäre es, wenn man am Wohnort ganz einfach Laufgruppen, sowohl für Kinder als auch Erwachsene bildet.

Der große Vorteil: keine Autofahrerei, keine Aufwand und bei jedem Wetter möglich. Wichtig für alle Beteiligten ist die Gruppendynamik. Jeden gefällt es besser wenn man in der Gruppe Sport treibt und nicht allein „auf weiter Flur“ ist. Die Erfahrung zeigt, wenn eine Gruppe gut zusammenpaßt – sowohl von Leistung als auch von Motivation – dadurch die Warscheinlichkeit einer langfristigen Aktivität wesentlich höher ist.

Spaß geht vor!“ - Stures, monotones Training frustriert

Die Ausdauereinheiten müssen deshalb versteckt und abwechslungsreich platziert werden. Die Trainer müssen den Kindern etwas bieten. Die Erfahrung zeigt donnoch: Monotones Training verschreckt selbst die besten Talente.

Die Ausdauereinheiten gelte es deshalb versteckt und kreativ zu platzieren. "Die Trainer müssen den Kindern etwas bieten." Die Erfahrung zeigt donnoch: Monotones Training verschreckt selbst die besten Talente.

Mit sieben, acht und neun Jahren lernen Kinder motorische Fähigkeiten mit Leichtigkeit. Deshalb sollten sie in der Grundschulzeit möglichst viele ausdauergeeigneten Sportarten wie etwa Inline-Skating, Biken, Schwimmen oder Langlaufen ausprobieren. Nach wie vor muß dabei der Spaß im Mittelpunkt stehen. Bei einer Schnitzeljagd mit dem Rad merken die Kinder beispielsweise nicht, daß sie am Schluß zehn Kilometer geradelt sind.

Ihre Ausdauer stählen die Knirpse aber auch, wenn sie zur Schule laufen und nicht im Bus oder Auto der Eltern chauffiert werden. Hallo Eltern.....geht mit gutem Beispiel voran – und macht selbst aktiv beim Sport der Kinder mit !

Es bringt auch nichts wenn man vorallem untrainierte Kinder mit Tempoläufen über kurze Strecken „kaputtmacht“, denn solche Läufe führen im hochintensiven Bereich zum gegenteiligen Effekt: eine einzige Quälerei. Auch ist Vorsicht geboten bei zuvielen Vergleichstests während des Trainings wenn verschiedene Alters- und Leistungsklassen zusammengewürfelt sind.

 

Grundsätze für das Kinder- und Jugendtraining

  • Für eine aerobe Ausdauerschulung gibt es keinen zu frühen Beginn

  • Beim Kindertraining liegt der Schwerpunkt zunächst in der Schnelligkeits- und Koordinationsschulung, kombiniert mit einem lockeren aeroben Grundlagenausdauertraining

  • Anaerobe Belastungen gilt es zu vermeiden

  • Das Ausdauertraining sollte vor allem umfangs- und nicht intensitätsbetont sein

  • Die Ausdauer sollte in verschiedenen Sportarten entwickelt werden, um einen Bewegungsstereotyp zu vermeiden

  • Das Ausdauertraining sollte abwechslungsreich, kurzweilig und kindgemäß sein

  • Die Wahl der Trainingsmethodik sollte sich stets nach den psychischen und physischen Voraussetzungen der Kinder ausrichten

  • Auf die gesundheitsfördernden Effekte eines Ausdauertrainings sollte frühzeitig hingewiesen werden

 

 

 

 

von Clicker - Community: Sport
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