die Frage: Wo kaufe ich mir jetzt mein neues Traumbike ?
Folgende Entscheidungsfragen:
Preis:
hier ist durch die Vielzahl der Versandhändler (B.O.C., Radsport Bornmann, Canyon, Roseversand, Brügelmann, Bike-Discount, Zweirad Stadler usw.) reichlich Angebot vorhanden. Durch den einfachen Preisvergleich kann man schnell das günstigste Angebot herausfinden.
Voraussetzung ist aber, daß man wirklich gleiche Angebote findet, mit gleicher Ausstattung bis in Detail (Wichtig !)
Individuelle Auswahl:
Rahmengrößen: hier ist meines Erachtens das größte Risiko beim Versandhandel. Denn wer von uns Hobbyradlern weiß schon, welche Rahmenhöhe wirklich paßt. Dazu das evtl. Problem, daß es verschiedene Rahmengeometrien und damit verschiedene Berechnungen gibt.
Kann ich mir mein Rad mit Komponenten zusammenstellen wie ich es will, oder werden nur fertige Pakete verkauft. Das fertige Paket soll hier aber nicht nur negativ bewertet werden. Denn wer kann schon beurteilen, daß die oder jenes Detail für mich entscheidend ist. Die Frage ist für den Anfänger sicher von untergeordneter Bedeutung.
Kundenservice:
hier genauso das Problem, daß ich bei größeren „Reparaturen“ sicher mit einem größeren Aufwand durch den Versand rechnen muß. Gleiches gilt bei
Garantiefällen:
alles wieder zusammenpacken und zurückbringen oder schlimmer noch zu Post und damit hohe Gebühren für den Versand
Fazit:
für einen „Schrauber“ ist der reine Versandhändler sicher mit wenig Risiko verbunden. Dieser ist aber sogar in der Lage, alle Komponenten einzeln und am billigsten zusammenzukaufen und zu montieren. Kein Problem
Aber für mich gesprochen: Ich habe keine kleine Radwerkstatt zu Hause und fühle mich damit schon meinem Händler verbunden. Wenn was hackt, dann kann ich schnell hin, die Reparatur wird schnell erledigt und bei Garantiefällen sowieso kein Problem.
Individuelle Zusammenstellung: größter Vorteil beim Händler ! Denn wenn ein Teil nicht paßt, dann kann ich dort wechslen, bis das Rad eben auf meine Körpermaße paßt – und erst dann habe ich die Sicherheit, daß meine Mühle zu mir paßt.
Nachteil beim Händler ist sicher, daß jeder nur eine gewisse Auswahl an Marken führt und damit evtl. die Auswahl eingeschränkt ist. Aber kurz mal überlegen, ob für den Hobbyradfahrer wirklich die Marke „xyz“ notwendig ist. Das ist sicher ein schwieriges Thema, denn jeder hat halt so seinen „Vogel“ bzw. Vorstellungen.
Den vielleicht höheren Kaufpreis möchte ich hier auch nicht als entscheidend sehen, denn bei evtl. Garantiefällen, Reparaturen und sonstige Änderungen ist bei einem Händler sicher „auch was zu machen“.
Und die Beurteilung, ob der, mein Händler wirklich gut ist, das ist leicht herauszufinden. Einfach im Bekanntenkreis fragen, dann kommt man schnell auf einen geeigneten Händler
Oder man fragt beim Versandhändler genau nach den Preisen für Reparaturen und Service. Wenn das gesamte Paket paßt, dann soll man aber beim Versandhändler ruhig zugreifen. Hier hat der Versand sicher enorm aufgeholt.
Ausführlicher Bericht in der aktuellen TOUR 4/2008
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Meine Anmerkungen dazu:
In der Praxis bedeutet das:
positiv:
der Trainer kann am PC das Trainingsprogramm zeitgleich überprüfen und evtl. sofort korrigieren.
Vermeidung von falschem Training bzw. Überbelastungen
damit laufende medizinische Kontrolle bzw. Nachvollziehbarkeit von Krankheitsbildern
negativ:
hoher technischer Aufwand und Kosten - auch wenn wie angegeben, Leasing möglich ist.
wird damit der Sportler zu "ferngesteuerten Marionette" ? Der Trainer überwacht jeden Schritt seines Athleten....
Gefahr, daß man sich von der Technik abhängig macht. Ich meine damit, daß die Gefahr groß ist, daß ich das Gefühl für meinen Körper / Verfassung verliere. Im Hochleistungssport sicher ein wichtige Bereicherung. Aber im Hobbysport fraglich....
Kinder toben, rennen und springen von Natur aus gern und fördern damit unbewußt ihre Kondition. Spiel und Spaß schulen die Ausdauer bereits bei Knirpsen. Damit die Lust am Ausdauersport die Pubertät "überlebt", müssen vor allem Jugendliche vielseitig motiviert werden.
Aber das ist die schwierige Frage – die Ausdauer beibehalten !
Der positive Effekt des Ausdauersports wirkt sich aber das ganze Leben lang aus: Insbesondere Herz und Gefäße werden durch lang andauernde Belastungen gestärkt, das gilt für einen Zehnjährigen ebenso wie für seinen Großvater. Beispielsweise wird die Pumpleistung des Herzens erhöht und die maximale Herzfrequenz nimmt ab. Auch die Atmung und der passen sich bei Jung und Alt mit dem Training an.
In der Realität ist es um den langen Atem der Jünsten allerdings schlecht bestellt: Eine internationale Studie mit 100.000 Kindern zeigt, daß die Ausdauerfähigkeit in den letzten 20 Jahren um zehn Prozent abgenommen hat.
Warum das wissen wir alle schon lange: PC-Spiele, Fernseher, Hausaufgaben und Lernen usw. .
Und das obwohl das Angebot bzw. Möglichkeiten durch verschiedene Sportvereine und Einrichtungen genügend vorhanden sind.
Noch einfacher wäre es, wenn man am Wohnort ganz einfach Laufgruppen, sowohl für Kinder als auch Erwachsene bildet.
Der große Vorteil: keine Autofahrerei, keine Aufwand und bei jedem Wetter möglich. Wichtig für alle Beteiligten ist die Gruppendynamik. Jeden gefällt es besser wenn man in der Gruppe Sport treibt und nicht allein „auf weiter Flur“ ist. Die Erfahrung zeigt, wenn eine Gruppe gut zusammenpaßt – sowohl von Leistung als auch von Motivation – dadurch die Warscheinlichkeit einer langfristigen Aktivität wesentlich höher ist.
„Spaß geht vor!“ - Stures, monotones Training frustriert
Die Ausdauereinheiten müssen deshalb versteckt und abwechslungsreich platziert werden. Die Trainer müssen den Kindern etwas bieten. Die Erfahrung zeigt donnoch: Monotones Training verschreckt selbst die besten Talente.
Mit sieben, acht und neun Jahren lernen Kinder motorische Fähigkeiten mit Leichtigkeit. Deshalb sollten sie in der Grundschulzeit möglichst viele ausdauergeeigneten Sportarten wie etwa Inline-Skating, Biken, Schwimmen oder Langlaufen ausprobieren. Nach wie vor muß dabei der Spaß im Mittelpunkt stehen. Bei einer Schnitzeljagd mit dem Rad merken die Kinder beispielsweise nicht, daß sie am Schluß zehn Kilometer geradelt sind.
Ihre Ausdauer stählen die Knirpse aber auch, wenn sie zur Schule laufen und nicht im Bus oder Auto der Eltern chauffiert werden. Hallo Eltern.....geht mit gutem Beispiel voran – und macht selbst aktiv beim Sport der Kinder mit !
Es bringt auch nichts wenn man vorallem untrainierte Kinder mit Tempoläufen über kurze Strecken „kaputtmacht“, denn solche Läufe führen im hochintensiven Bereich zum gegenteiligen Effekt: eine einzige Quälerei. Auch ist Vorsicht geboten bei zuvielen Vergleichstests während des Trainings wenn verschiedene Alters- und Leistungsklassen zusammengewürfelt sind.
Grundsätze für das Kinder- und Jugendtraining
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