Nach mehreren aufeinanderfolgenden Ausdauereinheiten - z. B. in einer Trainingswoche mit den Rad täglich ca. 4-5 Std. Grundlagentraining - wird es von Tag zu Tag schwieriger seine Glykogenspeicher aufzufüllen.
Ich hatte das Problem, daß ich nur mit Nudeln, Reis und noch so kh-reicher Kost nicht mehr richtig satt im Sinne von Speicher voll, wurde. Ich mußte essen, essen und dazu auch noch was geeignetes finden. Bei mir war da schnell immer das Ende erreicht.
Hab mir dann auch mal ein Maltodextrin-Pulver aus der Apotheke geholt um das ganze zu unterstützen. Das Problem damit war aber, daß ich dadurch keinen Appetit mehr hatte und mir damit auch nicht geholfen war. Ich meine damit, daß ich dadurch eher weniger gegessen habe, trotz Pulver und dabei aber das Gefühl hatte, zuwenig aufzufüllen. Besser zum Essen mischen (z.B. Suppen) oder dazu aufgelöst trinken. Nicht zwischendurch, dann geht der (wunderbare) Appetit auf das Essen (und damit der Hinweis, daß der Körper Energie benötigt) verloren.
Das Defizit merke ich dann, wenn ich permanent zu müde bin etwas zu machen. Einfach ohne Energie !
Und bei weiteren Trainingseinheiten merkte ich, daß mir die Power fehlte, selbst bei lockeren Einheiten ging dann zunehmend weniger.
Und dann war die einzige Alternative, nach dem guten Essen noch auf eine Bombe Schokolade auszuweichen. Und dazu noch Cola. Sicher nur wenn´s nicht mehr anders ging, weil ich auch auf süsses so gut es geht verzichten würde.
Grundsätzlich darf es aber nicht dazu kommen, daß ich mich bei jeder Einheit "leer" fahre bzw. trainiere. Darum immer reichlich essen und trinken. Die Gel und Powerriegel sind hier unentbehrlich. Nur aufpassen, daß man damit nicht übertreibt und sich eine Magenverstimmung einfängt. Und darüber hinaus sollte diese Beigabe nur für die Einheit dienen und nicht den Appetit auf normale Kost einschränken.
Man muß lernen auf das Körpergefühl zu achten. Wie fühle ich mich nach der Einheit und wie vor der Einheit ? Ich mußte da schon sehr aufpassen.Und wenn dann noch intensivere Einheiten im Wochenplan stehen, dann führt die mangelnde Ernährung in Verbindung mit zu höheren Belastungsintensitäten sehr schnell ins Übertraining.












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